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Homöopathie

Die klassische Homöopathie stellt in der Tierheilkunde eine der
wichtigsten und am vielseitigsten einsetzbaren Therapieformen
dar. Ihr Prinzip lautet "Ähnliches mit Ähnlichem" heilen und
basiert auf dem Wissen von Samuel Hahnemann
(Begründer der Homöopathie 1755)

Bei der Erstellung der homöopathischen Anamnese werden nicht nur krankhafte Symptome, sondern auch Lebens-
gewohnheiten, Zu- und Abneigungen, sowie Stimmungen des Patienten erfasst.

Daraus wird ein passendes Mittel – mineralisch, tierisch oder pflanzlich – ermittelt, das in einer homöopathischen Zubereitung (Verschüttelung, Verreibung) die Leiden des Patienten heilen soll. Denn hier handelt es sich um eine ganzheitliche Therapieform, bei der es oftmals nur zum Erfolg führt, wenn man so viel als möglich in die Behandlung mit einbringt.





Akupunktur

Das Setzen von Heilreizen mit spitzen Gegenständen kennt man in Asien seit ca. 5000 Jahren.
Die Reizung von Akupunkturpunkten ist wohl die älteste und am weitesten verbreitete Heilmethode der Welt.
Durch Einstiche mit Nadeln an genau festgelegten Punkten der Haut, können Störungen beseitigt oder gelindert werden.
Diese Punkte liegen alle auf sogenannten Leitlinien (Meridiane), in Ihnen kreist nach altchineschischer Auffassung die Lebensenergie.

Akupunktur ist eine energetische Medizin.
Das bedeutet, dass die Akupunkturnadel dem Körper Informationen bereitstellt, die der Körper benutzt,
um sein energetisches Gleichgewicht wieder herzustellen. Ein Ungleichgewicht führt auf Dauer zu Krankheit.

Das energetische Gleichgewicht wird mit YING und YANG beschrieben.
YING und YANG sind Begriffe aus dem Taoismus.
Diese gegenseitige Abhängigkeit von YING und YANG wird treffend durch das uralte Symbol der Monade ausgedrückt.

YING und YANG
Behandlungsindikationen:
  • Allergien
  • Erkältungskrankheiten
  • Asthma
  • Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates
  • Muskelverspannungen
  • Schmerzzustände




Blutegeltherapie

Die Egel (Hirundinea) gehören zur Klasse der Gürtelwürmer und damit zu den Ringelwürmern.
Der bekannteste Vertreter unter ihnen ist der medizinische Blutegel, der schon seit Jahrhunderten
bei der Blutegelbehandlung in der Medizin zum Einsatz kommt.
Blutegel saugen sich an der Haut von Tieren fest, um dann meist schmerzfrei diese zu durchbeißen.
Mit ihrem Beißwerkzeug durchdringen sie selbst dickes Rinderfell in wenigen sec.,
anschließend kann ein Egel in etwa 30 min bis zum fünffachen seines Körpergewichtes an Blut saugen.
Dabei sondert er über den Speichel etwa 20 verschiedene Substanzen in die Wunde ab,
darunter die Blutgerinnungshemmer HEPARIN und HIRUDIN. Unter anderem auch Stoffe die
Entzündungen bekämpfen und Schmerzen lindern können. Aus diesen Stoffen ergibt sich auch die
medizinische Heilwirkung des Blutegels.
Nach Erreichen der Sättigung fällt der Blutegel von selbst von seinem „Opfer“ ab.

Eine Behandlung ist bei folgenden Beschwerden sinnvoll:

  • Blutgerinnsel und Hämatome
  • Venenentzündungen
  • alle Arten von Arthrosen
  • Muskelverhärtungen
  • Zerrungen
  • Verstauchungen
  • Gelenkentzündungen
  • Hufrehe
Darüber hinaus haben Forscher nachweisen können das Blutegel, die mit der Gelenkentzündung Arthritis
einhergehenden Schmerzen deutlich effektiver lindern, als herkömmliche Schmerzmittel.



Selbstverständlich verweise ich als verantwortungsbewusste Heilpraktikerin auch an die Schulmedizin,
wenn dies zur Differenzierung oder Sicherung einer Diagnose notwendig ist.



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