Die klassische Homöopathie stellt in der Tierheilkunde eine der
wichtigsten und am vielseitigsten einsetzbaren Therapieformen
dar. Ihr Prinzip lautet "Ähnliches mit Ähnlichem" heilen und
basiert auf dem Wissen von Samuel Hahnemann
(Begründer der Homöopathie 1755)
Bei der Erstellung der homöopathischen Anamnese werden nicht nur krankhafte Symptome, sondern auch Lebens-
gewohnheiten, Zu- und Abneigungen, sowie Stimmungen des Patienten erfasst.
Daraus wird ein passendes Mittel – mineralisch, tierisch oder pflanzlich – ermittelt,
das in einer homöopathischen Zubereitung (Verschüttelung, Verreibung) die Leiden des Patienten heilen soll.
Denn hier handelt es sich um eine ganzheitliche Therapieform, bei der es oftmals nur zum Erfolg führt,
wenn man so viel als möglich in die Behandlung mit einbringt.

Die Egel (Hirundinea) gehören zur Klasse der Gürtelwürmer und damit zu den Ringelwürmern.
Der bekannteste Vertreter unter ihnen ist der medizinische Blutegel, der schon seit Jahrhunderten
bei der Blutegelbehandlung in der Medizin zum Einsatz kommt.
Blutegel saugen sich an der Haut von Tieren fest, um dann meist schmerzfrei diese zu durchbeißen.
Mit ihrem Beißwerkzeug durchdringen sie selbst dickes Rinderfell in wenigen sec.,
anschließend kann ein Egel in etwa 30 min bis zum fünffachen seines Körpergewichtes an Blut saugen.
Dabei sondert er über den Speichel etwa 20 verschiedene Substanzen in die Wunde ab,
darunter die Blutgerinnungshemmer HEPARIN und HIRUDIN. Unter anderem auch Stoffe die
Entzündungen bekämpfen und Schmerzen lindern können. Aus diesen Stoffen ergibt sich auch die
medizinische Heilwirkung des Blutegels.
Nach Erreichen der Sättigung fällt der Blutegel von selbst von seinem „Opfer“ ab.
Eine Behandlung ist bei folgenden Beschwerden sinnvoll: